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Sonntag 05 Sep 2010
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Neues Online-Portal zu Bevacizumab beim NSCLC PDF Drucken E-Mail

Ab sofort können sich Onkologen schnell und umfassend auf den neuesten Wissensstand zur zielgerichteten Therapie mit Bevacizumab beim fortgeschrittenen NSCLC bringen. Auf der neuen Internetseite der Roche Pharma AG werden aktuelle Studienergebnisse komprimiert dargestellt, beispielsweise als interaktive Fortbildung. Umfassende Hintergrundinformationen zur Indikation und zum Wirkprinzip des Angiogenese-Hemmers runden das Informationsangebot ab.

Dank des übersichtlichen Designs findet sich der Nutzer auf dem neuen Online-Portal www.nsclc.avastin.de der Roche Pharma AG schnell zurecht. Über ein Login mittels Roche bzw. DocCheck-Passwort oder individueller PIN-Nummer des Facharztes gelangen Interessierte in den Fachbereich. Dieser gliedert sich zurzeit in die Bereiche „Kurzfortbildung“, „SAiL-Webcast“, „Therapiealgorithmus“, „Informationsfilm“, „Wirkmechanismus“, „Bronchialkarzinom“ und „ASCO 2010“. In letzterem werden künftig aktuelle News von verschiedenen Kongressen speziell aufbereitet und multimedial präsentiert.

ASCO 2010 In den vergangenen Jahren wurde die Behandlung des fortgeschrittenen NSCLC durch den Einsatz zielgerichteter Therapien revolutioniert. Aktuelle Studien zu Bevacizumab sind Anfang Juni auf dem weltweit größten Krebskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) präsentiert worden. Die wichtigsten Erkenntnisse vom ASCO stellt der Lungenkrebs-Experte PD Dr. Martin Reck, Großhansdorf, in einem 10-minütigen Webvideo-Interview vor.

Kurzfortbildung
Ab sofort können Onkologen in diesem Bereich interaktive Fortbildungen nutzen, um ihr Wissen zu Bevacizumab beim NSCLC zu überprüfen oder zu erweitern. In etwa fünf Minuten führt ein Sprecher durch die jeweilige Online-Präsentation, in der wichtige Studienergebnisse mit Animationen dargestellt werden. Am Ende der Fortbildung kann der Arzt das Gelernte mittels eines kurzen Wissenschecks testen. Die aktuelle Kurzfortbildung „Avastin first-line beim fortge-schrittenen NSCLC: Tumorhistologie und Behandlungserfolg“ vermittelt beispielsweise anschaulich die Auswertung einer Subgruppenanalyse der Zulassungsstudie E4599.

SAiL-Webcast
Professor Frank Griesinger, Chefarzt am Pius-Hospital Oldenburg und Leiter der SAiL-Studie, präsentiert hier in etwa 30 Minuten die finalen Ergebnisse dieser Beobachtungsstudie, in die über 2.000 Patienten eingeschlossen wurden. In der sich anschließenden Frage-/Antwort-Sitzung diskutiert Professor Griesinger mit den Teilnehmern des Webcasts über die Studienergebnisse und deren Implikationen für die klinische Praxis.

Therapiealgorithmus
Onkologen und onkologisch tätige Pneumologen können sich in diesem Bereich ab sofort den „Therapiealgorithmus zu NSCLC im Stadium IIIB/IV“ herunterladen. Das neue Therapieschema wurde von den Fachärzten der Lungenfachklinik Großhansdorf Dr. Ulrich Gatzemeier, PD Dr. Martin Reck und Dr. David Heigener entwickelt und bietet Entscheidungshilfen zur Diagnose und Therapie von fortgeschrittenem NSCLC.

Informationsfilm
Wie wirkt Bevacizumab in der Lunge eines NSCLC-Patienten? Diese Frage beantwortet der 4-minütige Informationsfilm „Avastin bei Lungenkrebs“, welcher in diesem Bereich eingestellt ist. Der animierte Film zeigt wie Krebszellen entstehen und wie sie durch den Angiogenese-Hemmer regelrecht „ausgehungert“ werden. Ärzte können diesen Film ab sofort im Arzt-Patienten-Gespräch nutzen, um ihren Patienten die Wirkweise von Bevacizumab anschaulich zu erklären. Wirkmechanismus In diesem Bereich wird das Wirkprinzip von Bevacizumab anhand verschiedener Grafiken kurz und kompakt erklärt. Das Wirkprinzip basiert auf drei Säulen:
1. „Rückbildung der unreifen Blutgefäße“: Unreife, d.h. VEGF-abhängige Blutgefäße bilden sich zurück. Dies führt zur Reduktion des Tumors.
2. „Normalisierung der Blutgefäße“: Die Permeabilität der Blutgefäße des Tumors normalisiert sich, dadurch gelangen die Chemotherapeutika besser in das Tumorgewebe. Bevacizumab wird aus diesem Grund in Kombination mit einer Chemotherapie eingesetzt und verbessert die Wirkung der Chemotherapie.
3. „Hemmung der Blutgefäßneubildung“: Bevacizumab hemmt die Neubildung der Blutgefäße. Dadurch kommt es zu einer Verzögerung der Tumor-progression. Aus diesem Grund sollte die Therapie mit dem Angiogenese-Hemmer bis zum Progress fortgesetzt werden.

Ebenfalls mit nur einem Klick gelangen Fachärzte auf die Seite www.bronchialkarzinom-aktuell.de Die Lungenkrebs-Experten Professor Jörg Braun, Hamburg, Professor Klaus Dalhoff, Lübeck, und PD Dr. Martin Reck, Großhansdorf, haben hier die wichtigsten Hintergrundinformationen zum Bronchialkarzinom zusammengestellt. Vor allem Pneumologen nutzen diese Internetseite gern, um sich fortzubilden. Die hier zusammengestellten Informationen finden sich auch auf der CD-Rom „Bronchialkarzinom 2010“, die Fachärzte über den „Außendienst Avastin Lungenkarzinom“ bestellen können.

 

 

 

 

 

 

Quelle: www.journalonko.de

 

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